Große Aufmerksamkeit für Jacques Tillys neues Buch
Anfang Oktober erschien Jacques Tillys neues Buch Wer hat Angst vor Pappmaché?, nicht einmal vier Wochen später ist die zweite Auflage in Druck. Bereits am Tag der Pressekonferenz zeichnete sich ein ausgesprochen großes Interesse ab, wobei die Medienberichte sich nicht auf den Raum Düsseldorf oder die Karnevalshochburgen beschränkte. Die Verurteilung des Wagenbauers durch ein russisches Gericht zu über acht Jahren Straflager, hatten bundesweit das Bewusstsein dafür geschärft, dass auch Motivwagen im Karneval politische Kunst sind, die Wirkung zeigt.
Die Buchpremiere fand am 7. Oktober im Forum Freies Theater auf Initiative des Düsseldorfer Aufklärungsdienstes statt. Die Veranstaltung war ebenso ausverkauft wie ein Vortrag im Schauspielhaus Köln in der vergangenen Woche. Auch eine Signierstunde in der Düsseldorfer Buchhandlung Gossens erwies sich als Publikumsmagnet. Und es geht weiter: Am 17. November sitzt Tilly im Dortmunder domicil mit Güner Balci auf der Bühne, um unter der Überschrift Schweigen ist keine Option ein Zeichen gegen Extremismus und für Kunstfreiheit zu setzen. Und am 29. November wird im Kunstmuseum Bonn die Ausstellung Jacques Tilly, Wagen und Widerstand eröffnet.
Fotos: Ricarda Hinz (Pressekonferenz), Eva Witten (Buchpremiere), Buchhandlung Gossens
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