X
GO
Warenwert 0
Zum Warenkorb
Enter Title

  • Alles
  • Verlag
  • MIZ
  • Kinderbuch
  • Medienecho
  • Veranstaltungen
  • Politik

Paulskirchenpreis für Masih Alinejad

25 Mrz, 2026 | Return|

Als erste Persönlichkeit wird Alibri-Autorin Masih Alinejad mit dem Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie der Stadt Frankfurt ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 31. März in der Paulskirche statt, die Laudatio hält Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Der Alibri Verlag hat 2021 die Autobiografie der Preisträgerin Der Wind in meinem Haar übersetzt. 

Weltweit bekannt wurde Masih Alinejad durch ihre Online-Kampagne My Stealthy Freedom – Meine heimliche Freiheit. Damit gab sie iranischen Frauen eine Plattform, gegen die Hidschab-Pflicht in der Islamischen Republik Iran zu protestieren. Die Resonanz war überwältigend: Tausende iranischer Frauen veröffentlichten Fotos und Videos von sich ohne Hidschab und protestierten so gegen eine Regierung, die Frauen die Freiheit nimmt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Der Wind in meinem Haar erzählt Alinejads Leben von ihrer Kindheit im Iran bis zu ihren Aktivitäten im Exil, schildert Angst und Entschlossenheit, Einsamkeit und weltweite Solidarität. Die Autobiographie zeigt, was es bedeutet, die eigene Stimme zu erheben – selbst dann, wenn der Preis dafür hoch ist.
Aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Norden Irans rebelliert sie schon in jungen Jahren gegen eine Regierung, die Frauen dazu zwingt, sich zu verschleiern. Für ihren politischen Aktivismus wirft man sie erst von der Schule und sperrt sie dann ins Gefängnis. Mit einer vorehelichen Schwangerschaft und einer Scheidung bringt sie ihre religiös-konservative Familie in Verlegenheit. Als Journalistin fordert sie die Führer der Islamischen Republik heraus und wird dafür von der Parlamentsberichterstattung ausgeschlossen. Schließlich muss sie ins Exil gehen, hört aber nicht auf, für Frauenrechte zu kämpfen. 
Masih Alinejad gibt all jenen ein Gesicht, die für Freiheit kämpfen. Ihre Geschichte berührt, erschüttert und macht zugleich Hoffnung.

Der Alibri Verlag freut sich, dass ihr Engagement von der Stadt Frankfurt ausgezeichnet wird.

Foto: Kambiz Foroohar

 

Related

MIZ 4/22: Zentralrat der Konfessionsfreien

MIZ 4/22: Zentralrat der Konfessionsfreien

Der Schwerpunkt des Heftes befasst sich mit dem im September 2021 gegründeten Zentralrat der Ko...

weiterlesen >
Interview mit Ralf Hutter im Freitag

Interview mit Ralf Hutter im Freitag

„Sind christliche Immobilienfirmen sozialer als säkulare?“, fragt sich die Wochenze...

weiterlesen >
Lale Akgün: „Die Förderung des Verbandsislams ist ein Grundfehler deutscher Religionspolitik“

Lale Akgün: „Die Förderung des Verbandsislams ist ein Grundfehler deutscher Religionspolitik“

Kurz vor dem Zusammentreffen der Deutschen Islam Konferenz fordert die Autorin und Muslimin Lale Akg...

weiterlesen >
Ausführliches Interview mit Masih Alinejad

Ausführliches Interview mit Masih Alinejad

Im Frühling führte unsere Kollegin Teresa Hofmann ein langes Interview mit Masih Alinejad....

weiterlesen >
Rückblick auf die Lesereise von Helmut Ortner

Rückblick auf die Lesereise von Helmut Ortner

Am Ende waren es über ein Dutzend Termine – obwohl aufgrund des Lufthansastreiks mehrere ...

weiterlesen >
Osvaldo Bayer gestorben

Osvaldo Bayer gestorben

Osvaldo Bayer war nicht irgendein argentinischer Journalist, sondern die kritische Instanz, wenn es ...

weiterlesen >
Suche
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir nur essenzielle Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung
✖