X
GO
Warenwert 0
Zum Warenkorb
Enter Title

  • Alles
  • Verlag
  • MIZ
  • Kinderbuch
  • Medienecho
  • Veranstaltungen
  • Politik

Jakob Schabelitz-Preis für ça ira Verlag

06 Nov, 2023 | Return|

Am Samstag, dem 4. Oktober wurde erstmals der Jakob-Schabelitz-Preis verliehen. Auf der Linken Literaturmesse in Nürnberg gab Verleger Gunnar Schedel am Abend den Preisträger bekannt: Aus den 11 Verlagen, die es auf die Shortlist geschafft hatten, wählte die Jury letztlich den Freiburger ça ira Verlag aus.
In der Preisbegründung wird klargestellt, dass jede Preisvergabe ein „Akt der Willkür und in gewisser Weise ungerecht“ ist. Denn es könnten die unterschiedlichsten Kriterien der Entscheidung zugrunde gelegt werden (das Verlagsprogramm, die Gestaltung der Bücher, das publizistische Gesamtkonzept, das politische Engagement, die Leistung für die Kunstvermittlung...). So gesehen hätte jeder der nominierten Verlage den Preis verdient gehabt und auch gewinnen können, je nachdem, welche Perspektive die Jury eingenommen hätte. Sie hat sich letztlich auf den Aspekt geeinigt, der am Anfang der Kritik am Deutschen Verlagspreis resp. der ungerechten Verteilung dieser Subvention stand: die Erhaltung der Verlagsvielfalt.
Hier hat sich der ça ira Verlag in den letzten Jahren Verdienste erwoben, indem er Teile des Programms des legendären Stroemfeld-Verlags (der 2018 Insolvenz anmelden musste) fortführt. So wurden Bücher von Georg K. Glaser übernommen und vor allem wird die Edition der Schriften des Religionsphilosophen Klaus Heinrich weiter betrieben. Dadurch sorgt ça ira dafür, dass diese verlegerische Leistung der 68er-Generation wenigstens in Teilen weiterhin sichtbar bleibt. Dies kann als bedeutender Beitrag zur Verlagsvielfalt gesehen werden.


Die Kolleg:innen vom ça ira Verlag, die nicht persönlich anwesend sein konnten, bedankten sich in einem Grußwort. Dass die „üblichen Verdächtigen der deutschen Buchbranche“ oder die Bundesregierung die verlegerische Tätigkeit des Verlags ignorierten, sei für sie nicht überraschend. Umso mehr hätten sich alle im Verlag über die Nominierung und den Preis gefreut.

 

Related

MIZ 4/17: Wunder, Heiler, Aberglauben

MIZ 4/17: Wunder, Heiler, Aberglauben

Um Wunder, Wunderheiler und den Glauben an beide geht es in der soeben erschienenen Ausgabe der MIZ....

weiterlesen >
Arzu Toker hält Laudatio für Maryam Namazie

Arzu Toker hält Laudatio für Maryam Namazie

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten hat am 10. September Maryam Namazie den S...

weiterlesen >
Petition zur Abschaffung des „Gotteslästerungs“paragraphen 166 StGB

Petition zur Abschaffung des „Gotteslästerungs“paragraphen 166 StGB

Der Alibri Verlag unterstützt die Kampagne zur Abschaffung des „Gotteslästerungs&ldq...

weiterlesen >
Noshin Shahrokhi als Gastautorin in der Frankfurter Rundschau

Noshin Shahrokhi als Gastautorin in der Frankfurter Rundschau

Mit „Nach Glückstränen kommt Kopftuchpflicht“ ist ein Gastbeitrag von Alibri-A...

weiterlesen >
Alibri auf der Oldenburger Kinderbuchmesse

Alibri auf der Oldenburger Kinderbuchmesse

Vom 15. bis 25. November fand die 51. KIBUM in Oldenburg statt. Rund 27.000 Kinder, Jugendliche und ...

weiterlesen >
Lesung Alexandra Kollontai: Die neue Frau

Lesung Alexandra Kollontai: Die neue Frau

Das Buch ist zwar noch nicht gedruckt, die Autorin Alexandra Kollontai und ihre politischen Auffassu...

weiterlesen >
Suche
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir nur essenzielle Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung