Offener Brief wegen Religionsunterricht
An der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Düsseldorf, einem Berufskolleg, ist es in den letzten Jahren immer wieder zu Beschwerden von Schülerinnen und Schülern gekommen, dass ihnen von der Schulleitung Steine in den Weg gelegt würden, wenn sie sich vom Religionsunterricht abmelden wollten. Nun hat Alibri-Autor Rainer Ponitka Schulleiter Ludger Traud aufgefordert, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.
In seiner Funktion als Leiter der AG Schule des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) erläutert Ponitka die Rechtslage und erörtert mögliche Konfliktfelder. Dabei geht er insbesondere auf die Klagen der Auszubildenden ein, die unter anderem davon berichten, dass sie nach einer Abmeldung zum Gespräch mit dem Religionslehrer einbestellt werden oder in der Zeit des Religionsunterrichtes am Unterricht in anderen Klassen teilnehmen müssen. Bis zum 8. Januar hat Schulleiter Traud nun Gelegenheit, seine Sicht der Dinge darzulegen.
Der Offene Brief kann auf der Webseite des IBKA heruntergeladen werden. Wer tiefer ins Thema Weltanschauungsfreiheit in der Schule einsteigen möchte, findet im von Rainer Ponitka herausgegebenen Ratgeber Konfessionslos in der Schule die wichtigsten Informationen.
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