Am Samstag, dem 24. Juni, feierte der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) sein 30-jähriges Bestehen. Fast zehn Stunden lang gab es Reden und Häppchen, Diskussionen und Improvisationstheater, Wäscheleinofonmusik und Gespräche bei einer Tasse Kaffee... Auch der Alibri Verlag war eingeladen, da sich unter seiner Autorinnen und Autoren einige HVD-Mitglieder befinden und zwei Schriftenreihen Humanistischer Akademien im Verlag erscheinen.
Zunächst erzählte Manfred Isemeyer aus den frühen Jahren des Verbands, berichtete über schwierige Verhandlungen in der Gründungsphase und ließ erkennen, dass der HVD nicht überall so erfolgreich war wie in Berlin. In Podiumsrunden ging es um die Frage, wie politisch säkulare Weltanschauungen sein sollten, und den großen Themenbereich „Humanismus und Lebenssinn“. Kontrovers wurde dann im Anschluss an einen Vortrag von Dorothea Winter diskutiert, ob Humanismus und Künstliche Intelligenz zusammengehen. Trotz der brütenden Hitze war der Saal in Neu-Isenburg gut gefüllt und so haben wir viele „alte Bekannte“ begrüßen können.
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