X
GO
Warenwert 0
Zum Warenkorb
Enter Title

  • Alles
  • Verlag
  • MIZ
  • Kinderbuch
  • Medienecho
  • Veranstaltungen
  • Politik

MIZ 4/23: Bedrohte Meinungsfreiheit

05 Feb, 2024 | Return|

Dass die Meinungsfreiheit auch in Europa bedroht ist, dürfte seit dem Attentat auf die Redaktion der französischen Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo und der anschließenden Diskussion, ob das Magazin aufgrund seines zügellosen Humors nicht selbst daran schuld gewesen sei, allen bewusst sein. Der Schwerpunkt von MIZ 4/23 benennt einige Aspekte der Debatte um Streitkultur und Cancel Culture. Im Interview mit dem Süddeutsche-Online-Journalisten Markus Schulte von Drach kommen Faktoren zur Sprache, welche die Meinungsfreiheit in den Medien betreffen. Auf die grundlegende Frage, was Meinungsfreiheit, wenn es um Religion geht, denn darf, antwortete der Charlie Hebdo-Anwalt Richard Malka in seinem Plädoyer im Gerichtsverfahren gegen die Unterstützer der Mörder. Ein Auszug daraus wird im Heft abgedruckt. Außerdem wird die Kampagne Free Charlie! vorgestellt, die zur Abschaffung des § 166 StGB führen soll.
In der Rubrik „Staat und Kirche“ gibt ein Gespräch mit Sabine Smentek Auskunft über die Möglichkeiten der politischen Einflussnahme in der Angelegenheit der Ablösung der Staatsleistungen und über politische Prozesse im Allgemeinen. Gunnar Schedel berichtet über das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über Söders Kruzifix-Erlass, das allerdings nur eine Episode in der Auseinandersetzung darstellt, da die Kläger das Bundesverfassungsgericht anrufen werden.
Ein bislang kaum behandeltes Thema beleuchtet Ralf Hutter: die christliche Immobilienwirtschaft. Denn kirchliche und kirchennahe Unternehmen besitzen und vermieten tausende Wohnungen – nicht ohne Konflikte mit den Mietparteien. Romo Runt stellt die von der Bundesregierung ausgerufene Feministische Außenpolitik auf den Prüfstand. Ein unter fragwürdigen Begleitumständen geplatztes Treffen mit der iranischen Frauenrechtsaktivistin Masih Alinejad stellt dem Auswärtigen Amt ein schlechtes Zeugnis aus. Klaus Blees, Katharina Eggers und Roland Röder von der Aktion 3. Welt Saar blicken anlässlich des Überfalls der Hamas auf Israel am 7. Oktober kritisch auf eine Palästina-Solidarität, die blind ist für den Antisemitismus der religiösen Rechten.
Daneben bietet das Heft die Rubriken Zündfunke und Internationale Rundschau, die Glosse „Neulich... vor dem Kölner Dom“ und eine Buchbesprechung.

 

Related

Neue Bilderbücher im Herbst 2022

Neue Bilderbücher im Herbst 2022

Im Herbst stehen gleich drei neue Bilderbücher in den Startlöchern. Allen drei gemeinsam i...

weiterlesen >

Welche Bedeutung hatte Karlheinz Deschner für Sie persönlich?

Für viele Menschen seiner Generation war er eine Stütze bei ihrer Entscheidung, die Kirche...

weiterlesen >

Interview mit Noshin Shahrokhi

Noshin Shahrokhi verfasst nicht nur Literatur (wie den bei Alibri erschienenen Roman So leicht komms...

weiterlesen >
Die Zerstörung von 1&1

Die Zerstörung von 1&1

Es wird mir ja nachgesagt, dass ich nicht sonderlich gerne telefoniere. Das stimmt auch, aber dass w...

weiterlesen >
taz verschleiert wieder

taz verschleiert wieder

Wer dachte, dass in der Tageszeitung (taz) nach dem Weggang von Daniel Bax und Simone Schmollack ein...

weiterlesen >
Der Verlagspreis gefährdet die kulturelle Vielfalt

Der Verlagspreis gefährdet die kulturelle Vielfalt

Es hätte nicht zwangsläufig so kommen müssen, wie es zu befürchten war. Die Idee...

weiterlesen >
Suche
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir nur essenzielle Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung