Crowdfunding für einen Dokumentarfilm über Franz-Josef Wetz
2025 lief der Dokumentarfilm Sterben ohne Gott in den deutschen Kinos. Darin wird die Frage behandelt, wie wir mit unserem eigenen Tod umgehen, in einer Zeit, in der unsere Vergänglichkeit aus dem alltäglichen Bewusstsein verschwunden ist. Wichtige Anregungen bezog der Film aus dem Buch Tot ohne Gott von Franz-Josef Wetz.
Nun plant Filmemacher Moritz Terwesten einen Dokumentarfilm über den Philosophen und sein Denken. „Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?“ ist die existenzielle Ausgangsfrage, die Terwesten nicht nur mit Wetz, sondern auch mit säkularen Denker:innen wie Richard Dawkins, Susan Blackmore oder Neil deGrasse Tyson erörtert. Auf diese Weise wird das philosophische Denken von Wetz zum ersten Mal für ein Massenpublikum zugänglich: ein „metaphysikfreies Staunen“ über das, was ist. Und diese Haltung ist gerade jetzt, in Zeiten von Sinnkrisen und religiösem Backlash, aktueller denn je.
Der Kinostart ist für Frühjahr 2027 geplant. Damit die Drehs auf vier Kontinenten finanziert werden können, wird jetzt erstmal Geld eingesammelt. Neben der Giordano-Bruno-Stiftung, dem Düsseldorfer Aufklärungsdienst und der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften ist der Alibri Verlag einer der Unterstützer des Projektes. Wer ebenfalls dazu beitragen möchte, dass der Film möglichst schnell umgesetzt werden kann, hat die Möglichkeit, auf der Crowdfunding-Plattform Startnext zu spenden.
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