Auszeichnung für Naïla Chikhi
Stellvertretend für die Gruppe Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung hat Alibri-Autorin Naïla Chikhi (im Bild rechts) zusammen mit Fatma Keser den Menschenrechtspreis der Ingrid-zu-Solms-Stiftung entgegengenommen. Auf einem Festakt in Frankfurt betonte Laudatorin Susanne Schröter, wie wichtig die politische Arbeit säkular eingestellter Frauen mit Migrationshintergrund sei. Denn sie sprächen Themen an, die mittlerweile unter einem gesellschaftlichen Tabu stehen wie Gewalt im Namen der Familienehre, Zwangsehen oder der Jungfräulichkeitskult. In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau gibt Chikhi Einblick in ihre politischen Auffassungen und erläutert die Motivation für ihr Engagement bei Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung.
Auf derselben Veranstaltung wurde auch der Preis für 2020 verliehen. Dieser ging an Zarifa Ghafari, die erste Bürgermeisterin einer Stadt in Afghanistan.
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