23. März – International Atheist Day
Vor einigen Jahren wurde erstmals der 23. März als Atheist Day ausgerufen (soweit wir sehen, kam die Initialzündung dazu von Atheist Republic). Seitdem bietet das Datum einen Anlass, daran zu erinnern, dass in vielen Regionen der Welt, Atheist:innen unter Repressionen zu leiden haben, strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt sind oder sogar mit dem Tode bedroht werden.
Seit zwei Jahren hat sich auch der Alibri Verlag dieser Kampagne angeschlossen, Atheismus am 23. März ein Gesicht zu geben. Dieses Jahr haben wir uns mit dem neu gegründeten Verein Projekt 48. Forum für Aufklärung, Emanzipation und Skepsis zusammengetan und posten über unsere Social Media-Kanäle Facebook und Instagramm Statements von Aktivist:innen, die sich gegen die Herabsetzung, Diskriminierung und Verfolgung von Atheist:innen solidarisieren.
Dies erscheint uns in diesen Zeiten, da gerade in Deutschland systematisch in Abrede gestellt wird, dass Religion häufig Motivation ist, andere zu diskriminieren, besonders wichtig. In Zeiten, in denen die Auffassung vorherrscht, dass Religion ein persönliches Merkmal darstellt, sehen wir es als unabdingbar an, daran zu erinnern, dass die Kritik der Religion die Voraussetzung aller Kritik ist. Die weltweit zu beobachtenden verbalen, juristischen und gewalttätigen Angriffe auf Atheist:innen sollten ins Bewusstsein rufen, dass Atheismus religiös begründete Vorstellungen gesellschaftlicher Ordnung und Herrschaft grundsätzlich in Frage stellt.
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