X
GO
Warenwert 0
Zum Warenkorb
Enter Title

  • Alles
  • Verlag
  • MIZ
  • Kinderbuch
  • Medienecho
  • Veranstaltungen
  • Politik

Zehn Jahre Ferkel „vor Gericht“

06 Mrz, 2018 | Return|

Heute vor zehn Jahren fand eine denkwürdige Sitzung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien statt. Vor den „Richtern“ standen ein kleines Ferkel und ein kleiner Igel, die gewagt hatten, das Angebot der drei abrahamitischen Weltreligionen lächerlich zu finden. Stellvertretend für die beiden literarischen Figuren aus dem Ferkelbuch saßen der Autor, der Zeichner und zwei Verlagsmitarbeiter auf der „Anklagebank“. Am Ende ging die Sache gut aus, das für ein De facto-Verbot notwendige Quorum wurde nicht erreicht, der Antrag des Bundesfamilienministeriums blieb erfolglos, das religionskritische Kinder- und Erwachsenenbuch konnte weiterhin auch oberhalb der Ladentheke verkauft werden.
Dem Termin vorausgegangen war eine wochenlange öffentliche Auseinandersetzung, in der das Ferkelbuch heftig angegriffen wurde – nicht nur aus kirchlichen und christlich-konservativen Zusammenhängen, sondern auch in Medien, die zur seriösen Presse gezählt werden. Dass die Debatte sich nach einiger Zeit, und noch rechtzeitig vor dem Verhandlungstermin, drehte, war nicht nur auf die Äußerungen einzelner Prominenter sowie sachliche Berichte in der europäischen Presse (z.B. im Berner Bund) zurückzuführen, sondern lag auch an einer ausführlichen Verteidigungsschrift, die Michael Schmidt-Salomon, Helge Nyncke und das Alibri-Kollektiv vorlegten. Diese erscheint nun, um ein Vorwort und ein Nachwort von Michael Schmidt-Salomon ergänzt und zahlreiche Abbildungen angereichert, in Kürze als Buch.

Related

Alibri auf der Leipziger Buchmesse

Alibri auf der Leipziger Buchmesse

Am 21. März öffnet die Leipziger Buchmesse ihre Türen. Der Alibri Verlag ist wieder m...

weiterlesen >
Herbstprogramm 2024: unsere Vorschauen

Herbstprogramm 2024: unsere Vorschauen

Seit Freitag sind alle Vorschauen für das diesjährige Herbstprogramm an Buchhandel und Med...

weiterlesen >
MIZ 3/19: Alltag, Religion und Kirche in der DDR

MIZ 3/19: Alltag, Religion und Kirche in der DDR

Die DDR galt als „atheistischer Staat“. Und tatsächlich gab es dort keinen Religion...

weiterlesen >
Aus der Werkstatt...

Aus der Werkstatt...

... kommen nun unsere Bücher, wenn Sie diese über den Buchhandel bestellen. Unser Umzug wi...

weiterlesen >
Rückblick auf die Leipziger Buchmesse

Rückblick auf die Leipziger Buchmesse

Entgegen hier und da zu hörenden Befürchtungen, die drei Jahre „Pause“ hä...

weiterlesen >
taz verschleiert wieder

taz verschleiert wieder

Wer dachte, dass in der Tageszeitung (taz) nach dem Weggang von Daniel Bax und Simone Schmollack ein...

weiterlesen >
Suche
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir nur essenzielle Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung