X
GO
Warenwert 0
Zum Warenkorb
Enter Title

  • Alles
  • Verlag
  • MIZ
  • Kinderbuch
  • Medienecho
  • Veranstaltungen
  • Politik

In der Linken wächst das Unverständnis für den Wert von Religionskritik

12 Aug, 2020 | Return|

In der Linken geht derzeit das Verständnis dafür verloren, welchen Wert Religionskritik als Auslöser gesellschaftlicher Veränderungen hat. Mit diesem Fazit blickt Gunnar Schedel auf 25 Jahre Alibri Verlag zurück. Ein wesentlicher Teil des Verlagsprogramms befasst sich kritisch mit Religion, Esoterik und autoritären Ideologien sowie deren Auswirkung auf die Gesellschaft.
„Als wir angefangen haben, war in der Linken die vorherrschende Meinung, dass ein laizistisches Gesellschaftsmodell im Sinne der Gleichheit Fortschritt bedeuten kann“, meint der Verleger. „Heute hat sich der Diskurs verschoben, bedeutende Teile der Linken haben nicht mehr die konkreten Lebensverhältnisse von Individuen und deren Verbesserung im Auge, sondern sind auf vermeintliche kollektive Identitäten fixiert.“ Religion werde dann nicht mehr als Ideologie sondern als Identitätsmerkmal wahrgenommen.
Besonders betroffen von dieser Entwicklung sieht Schedel eingewanderte Säkularist*innen. Ihnen werde von einem Teil der Linken jegliche Solidarität verwehrt, sofern sie auch in Deutschland an einer religionskritischen und laizistischen Position festhalten. „Diesen Menschen, die für Selbstbestimmung kämpfen und vielfach ihre Geburtsländer verlassen mussten, gibt der Alibri Verlag eine Stimme“, erklärt Schedel. „Denn für die Debatte in Deutschland sind ihre Erfahrungen mit der religiösen Rechten von großer Bedeutung.“
Eine ausführlichere Argumentation, dass für Religionskritik gerade „schwere Zeiten“ angebrochen sind, hat Gunnar Schedel im Humanistischen Pressedienst veröffentlicht.

 

Related

„Kurzfristig brauchen wir einfach Geld“

„Kurzfristig brauchen wir einfach Geld“

In einem Interview mit dem Humanistischen Pressedienst hat Alibri-Verleger Gunnar Schedel die sä...

weiterlesen >
Ausstellung Weiblich geboren in Frankfurt

Ausstellung Weiblich geboren in Frankfurt

Vom 12. März bis Ende April wird im Haus am Dom in Frankfurt (Domplatz 3) die Ausstellung Weibl...

weiterlesen >
Spott sei Dank! am Corso Leopold

Spott sei Dank! am Corso Leopold

Am vergangenen Wochenende fand im München der Corso Leopold statt. Auf diesem Straßenfest...

weiterlesen >
Neuigkeiten aus der Kinderbuch-Abteilung

Neuigkeiten aus der Kinderbuch-Abteilung

Nach den vielen Negativmeldungen vom Buchmarkt wollen wir heute mal ein Zeichen setzen und uns auf d...

weiterlesen >
Vorlesestunde zum Pride Month mit Anne Hassel

Vorlesestunde zum Pride Month mit Anne Hassel

Am Donnerstag, dem 13. Juni, wird Alibri-Autorin Anne Hassel aus ihrem Buch Küssen verboten? vo...

weiterlesen >
Rückblick: Alibri im Club Voltaire

Rückblick: Alibri im Club Voltaire

Die Veranstaltungen der Gegenbuchmasse finden an verschiedenen Orten statt. Neben dem Café Ex...

weiterlesen >
Suche
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir nur essenzielle Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung